4. Lateinamerika Filmfestival in Bremen
6. - 13. Oktober 2006
 
Das vierte Bremer Lateinamerika Filmfestival findet in der Zeit vom 6. bis 13. Oktober 2006 in den Kinos Schauburg, Atlantis und Gondel statt. Die Veranstalter Detlef Ziegert (Sur Films) und Manfred Brocki (Bremer Filmkunsttheater) geben Mexiko als den diesjährigen Länderschwerpunkt für das Festival bekannt.

Das Programm wird neue Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Mexiko umfassen und mit dem „Fenster Chile“, wie auch in den letzten Jahren, einen Ausblick auf den Länderfokus des nächsten Jahres (2007) zeigen. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Instituto Cervantes, Überseemuseum Bremen und der Volkshochschule Bremen sind zusätzliche Veranstaltungen im Rahmen des Festivals vorgesehen. Schirmherrin des Festivals ist, wie auch in den Jahren zuvor, Frau Luise Scherf.

In diesem Jahr feiert man bereits den vierten Geburtstag und freut sich über die wachsende Beliebtheit: „Die Zuschauerresonanz hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert“, resümiert die Festivalkoordinatorin Ina Alvarez. Am Anfang stand die Idee, eine dauerhafte Beziehung zu Lateinamerika, insbesondere Mexiko, zu entwickeln, das jeweils im Wechsel mit anderen lateinamerikanischen Ländern alle zwei Jahre den Schwerpunkt für die Herkunft der Filme bildet. „Wir möchten den Besuchern die Kinematographie des ausgewählten Landes so intensiv wie möglich nahe bringen. Dazu gehören auch Hintergründe, Gäste und Musik aus dem jeweiligen Land“, sagt Ina Alvarez. „Wir werden ein attraktives Programm präsentieren und die Qualität vom letzen Jahr noch übertreffen“, so Alvarez.

Neu in diesem Jahr ist der erstmalig durchgeführte Wettbewerb, berufen wird eine Jury aus jugendlichen Filmliebhabern. Die Veranstalter wollen damit neue Wege gehen.

 

Grußwort

Die Entwicklung und der kulturelle Reichtum Lateinamerikas interessieren mich seit Jahren. Daher freue ich mich über die tollen Filme bei unserem Festival in Bremen. Sie bringen uns Lateinamerika jedes Mal ein Stückchen näher. Ich lade Sie alle ein: kommen Sie ins Kino, kommen Sie zum Festival und überzeugen Sie sich selbst.

 

Luise Scherf
Schirmherrin des Lateinamerika
Filmfestivals in Bremen
Grußwort

Der mexikanische Film hat seine Anfänge in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts und fällt zeitlich zusammen mit der mexikanischen Revolution, die zu seinem zentralen Thema wird. Einen großen Aufschwung nimmt das mexikanische Filmschaffen Ende der dreißiger Jahre im sogenannten "Goldenen Zeitalter". Regisseure wie Luis Buñuel und Emilio Fernández, Kameraleute wie Gabriel Figueroa und Schauspieler wie Dolores del Río, María Félix und Pedro Armendáriz leisten einen entscheidenden Beitrag zu seiner internationalen Verbreitung. Auch in der Gegenwart verdankt der mexikanische Film seine internationale Anerkennung der zeitgenössischen Generation von Regisseuren, Fotografen und Schauspielern. Einige ihrer Werke sind auf dem diesjährigen 4. Lateinamerika Filmfestival Bremen vertreten.
Es freut mich sehr, dass Mexiko bei dem Festival Schwerpunktthema ist, da ich denke, dass der Film als Ausdruck der gesellschaftlichen Realität meines Landes zweifelsohne zum besseren Verständnis zwischen unseren Völkern beitragen und die Freundschaft zwischen Mexiko und Deutschland festigen kann
 


Jorge Castro-Valle K.
Botschafter der Vereinigten
Staaten von Mexiko
Grußwort

Dem 4. lateinamerikanischen Filmfestival wünsche ich gutes Gelingen und heiße alle Gäste herzlich Willkommen.
Dieses Festival wird uns die Vielfältigkeit Mexikos näher bringen und das Miteinander unserer Länder intensivieren.


 

Jörg Carsten Conrad
Inhaber der Lexzau, Scharbau GmbH & Co. KG
Honorarkonsul der Vereinigten Staaten von Mexiko